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TU Berlin

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Projekt ProzessIngenieurWissenschaften - PIW


ECTS
Betreuer
Raum
Zeit
5 LP
(insgesamt)
Dipl.-Ing. F. Krakau /
M.Sc. P. Waldherr
Ackerstraße 76, 13355
Berlin

WiSe 19/20
Blockveranstaltung
06.01.-10.01.20

Weitere Informationen zum PIW Projekt finden Sie auf der Seite der Fakultät 3: weitere Informationen.

Lupe

Beschreibung

Das Ziel des Projektes „Mischen (Im)possible – Dispergieren von Flüssig/flüssig-Systemen“ ist es die Grundlagen der Misch- bzw. Rührtechnik kennenzulernen. Einflussparameter und wichtige Kenngrößen im Bereich der Rührtechnik sollen durch eine Literaturrecherche zunächst theoretisch erarbeitet werden. Die erlangten Erkenntnisse werden durch experimentelle Untersuchungen vertieft. Dies soll es den Teilnehmern ermöglichen, eigenständig ein konkretes Problem der Mischtechnik zu bearbeiten und zu lösen. Als Beispielprozess wird das Herstellen einer Creme betrachtet. In Kleingruppen werden die zu verwendenden Rührorgane, Leistungseinträge sowie geometrischen Verhältnisse des einzusetzenden Equipments ausgewählt. Die relevanten Stoffeigenschaften der einzusetzenden Rohstoffe sind zu messen um deren Einfluss auf das Endprodukt bestimmen zu können. Im Rahmen des Projektes wird eine eintägige Exkursion zur Firma Beiersdorf in Berlin durchgeführt. Die Ergebnisse der Projektwoche werden von der gesamten Gruppe in einer Präsentation zusammenfassend dargestellt. Zusätzlich ist ein Protokoll anzufertigen.

Lupe


Hintergrund des Projektes

Gerührte Systeme finden in einer Vielzahl industrieller Bereiche, z.B. in der chemischen, pharmazeutischen oder Lebensmittelindustrie Anwendung. Zwei nichtmischbare Flüssigkeiten wie z.B. Wasser und Öl werden durch den Energieeintrag beim Rühren ineinander verteilt. Dabei liegt die so genannte disperse Phase in Form von Tropfen in der zweiten, kontinuierlichen Phase vor. Die Verteilung der Tropfen ist dabei von den Betriebs- und Stoffparametern abhängig. Wird der Energieeintrag gestoppt, trennen sich die beiden Phasen wieder. Um dem entgegenzuwirken und die dispergierten Systeme stabil zu halten ist der Einsatz von Emulagtoren notwendig, welche sich an die Phasengrenzfläche anlagern. Eine Creme besteht aus Wasser und Öl und wird wie beschrieben durch Zusatz von Emulgatoren stabilisiert. Die Tropfengrößenverteilung und das Phasenverhältnis von Öl zu Wasser bestimmt dabei maßgeblich die Qualität des Endproduktes.

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

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